Totenscheine werden von Ärzten häufig schlampig ausgestellt und Rechtsmediziner zu selten zu Rate gezogen. Dadurch tragen Ärzte dazu bei, dass viele Tötungsdelikte in Deutschland übersehen werden. Was muss sich ändern, damit sich ein Fall wie der von Niels H. nicht wiederholt? Mehr lesen…
Die Immuntherapie in der Onkologie boomt. Bei mehr als 14 unterschiedlichen malignen Erkrankungen haben Checkpoint-Inhibitoren die Prognose deutlich verbessert. „Angesichts steigender Verschreibungsraten ist für Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen wichtig, auch über die Nebenwirkungen Bescheid zu wissen“, schreiben Dr. Douglas B. Johnson vom Vanderbilt University Medical Center in Nashville, Tennessee, und seine Mitautoren in JAMA Insights. Mehr lesen…
Mukoviszidose-Patienten sterben häufig an Pneumonien. Zur Zeit werden kausale Therapien auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. In der Zwischenzeit versuchen Mediziner die Erreger der Lungenentzündung zu bekämpfen – möglichst ohne Antibiotika. Welche Strategien haben sie? Mehr lesen…
Kaum werden die Tage wieder kürzer, übernehmen Erkältungsviren das Regiment. Unsere Nase läuft, unser Kopf dröhnt, und akute Halsschmerzen machen selbst appetitliche Mahlzeiten zur Qual. Was tun? Greifen Sie zu bewährten Hausmitteln oder zu wirksamen Arzneimitteln aus Ihrer Apotheke! Mehr lesen…
Kältekammer. Foto: RudolfSimon, Wikipedia – CC BY 3.0
Drei Minuten bei minus 110 Grad: Therapien in der Kältekammer sollen die Beschwerden bei zahlreichen Erkrankungen aus der Orthopädie, der Rheumatologie beziehungsweise der Neurologie lindern. Auch im Leistungssport setzen Ärzte auf eisige Kälte. Wie fühlt sich die Behandlung an, und was passiert im Körper? Mehr lesen…
Ein Herz-Kreislauf-Stillstand führt zur Minderdurchblutung des Gehirns, Zellen gehen zu Grunde. Gelingt die Wiederbelebung, lassen sich Schäden durch eine Absenkung der Körpertemperatur auf 33 bis 36°C vermindern. Von diesem Verfahren profitieren auch Babys, die im Rahmen der Geburt einen Hirnschaden durch Sauerstoffmangel erlitten haben. Mehr lesen…
Rund 40 Jahre nach Geburt des ersten Retortenbabys werden kritische Stimmen immer lauter. In-vitro-Fertilisationen sollen kardiovaskuläre Risiken erhöhen, Patienten werden darüber nicht informiert, so lauten die Vorwürfe einiger Experten. Ist die Kritik berechtigt? Mehr lesen…
Wer häufiger zu Bio-Lebensmitteln greift, verringert dadurch möglicherweise sein Krebsrisiko um bis zu 25%. Eine solche Assoziation haben Dr. Julia Baudry vom Centre de Recherche Epidémiologie et Statistique an der Sorbonne Paris Cité und ihre Mitautoren in einer großen Kohortenstudie ausgemacht. Basis war eine Kohorte mit knapp 70.000 Teilnehmern. „Obwohl unsere Studienergebnisse bestätigt werden müssen, könnten mehr Bio-Lebensmittel eine vielversprechende Präventivstrategie gegen Krebs sein“, schreiben die Autoren in JAMA Internal Medicine. Mehr lesen…
Genetik oder Ernährung – was hat mehr Einfluss auf den Harnsäurespiegel? Aussagekräftige Daten sind bisher rar, jetzt zeigt eine große Metaanalyse: Im Gegensatz zu genetischen Effekten ist die Ernährung bei gesunden Menschen nur mit geringen Schwankungen des Serum-Harnsäurespiegels assoziiert: Variationen des Harnsäurespiegels standen danach zu maximal 0,3% mit Speisen und Getränken, aber zu 23,9% mit Polymorphismen im Erbgut in Verbindung. Dies berichten Dr. Tanya J. Major von der Abteilung für Biochemie der Universität von Otago, Neuseeland, und ihre Kollegen im British Medical Journal. Mehr lesen…
In Deutschland haben 26,3% der Kinder und Jugendlichen Übergewicht oder Adipositas. 16,1% aller Kinder haben mindestens eine allergische Erkrankung, etwa allergische Rhinitis, Asthma bronchiale oder Neurodermitis. Außerdem zeigen 20,0% psychische Auffälligkeiten. Und innerhalb eines Jahres musste nahezu jedes 5. Mädchen (19,4%) und jeder 7. Junge (15,2%) wegen eines Unfalls behandelt werden.
Diese Zahlen stammen aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), die im Journal of Health Monitoring des Robert Koch-Instituts veröffentlicht wurden. Mehr lesen…