„Weihnachtsstudien“ im BMJ: Über Restaurantbesuche und die Frage, warum Heiligabend der Tag mit den meisten Infarkten ist

Zu Weihnachten steht beim Team des British Medical Journal wahrscheinlich Selbstgekochtes oder Selbstgebackenes auf dem Speiseplan. Restaurantbesuche sind wohl tabu. Und für Personen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko empfiehlt sich über die Feiertage ein Aufenthalt in Regionen ohne jeglichen Feiertagsstress. Zu diesem Ergebnis gelangen zumindest die Studien, die das britische Ärzte-Journal in diesem Jahr in seiner Weihnachtsausgabe veröffentlicht. Die humoristisch geschriebenen Texte mit fundiertem Hintergrund sind längst zur Tradition des Blattes geworden. Mehr lesen…

Was bringen niedrige Hypertonie-Grenzwerte? In punkto Sterblichkeit nichts, aber mehr Depressionen

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Eine arterielle Hypertonie der Stufe 1 („Stage 1 Hypertension“) nach US-Definition steht nicht in Verbindung mit einem höheren Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. In Stufe 2 („Stage 2 Hypertension“) ist der Zusammenhang zwar statistisch signifikant. Viele Patienten stellen ihren Lebensstil aber trotzdem nicht um. Gleichzeitig treten unter einer antihypertensiven Therapie vermehrt depressive Erkrankungen auf.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Epidemiologin Seryan Atasoy vom Helmholtz Zentrum München bzw. von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kollegen auf Basis einer Kohortenstudie. Mehr lesen…

Erste Lebendgeburt nach Uterus-Transplantation von toter Organspenderin: Schon bald klinische Routine bei Infertilität?

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Erstmals ist nach der Uterus-Transplantation zwischen 2 nicht verwandten Personen ein gesundes Kind auf die Welt gekommen. Das berichten brasilianische Gynäkologen um Dr. Dani Ejzenberg vom Hospital das Clínicas der University of São Paulo School of Medicine im Lancet. Sie sehen darin eine Möglichkeit für Frauen mit uteriner Infertilität, schwanger zu werden, ohne dass Lebendspender erforderlich sind. Mehr lesen…

Noch mehr Genom-editierte Babies? Wissenschaftler positionieren sich international eindeutig: „Rote Linie überschritten“

CRISPR - Genschere
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Nach der Geburt der möglicherweise ersten Genom-editierten Babys soll nun noch eine weitere Frau mit einem Gen-manipulierten Embryo schwanger sein. Das berichtete Dr. Jiankui He von der Southern University of Science and Technology in Shenzhen beim Second International Summit on Human Genome Editing in Hongkong. Mehr lesen…