„Doppelter Ärger“: NSAR erhöhen bei Vorhofflimmern das Blutungsrisiko, egal ob unter Dabigatran oder Warfarin

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Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) erhöhen bei Patienten mit Vorhofflimmern und Antikoagulation das Risiko für schwere Blutungen, Schlaganfälle, Embolien und Krankenhausaufenthalte signifikant. Ob sie Dabigatran oder Warfarin erhielten, war in diesem Zusammenhang irrelevant, berichten Dr. Anthony P. Kent und seine Kollegen im Journal of the American College of Cardiology. Mehr lesen…

Längere Fixierung nur mit richterlicher Anordnung – aktuelle Leitlinie zeigt Alternativen zum Zwang in der Psychiatrie

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Dauern Fixierungen an Beinen, Armen, Bauch, Brust oder Stirn länger als eine halbe Stunde, reichen ärztliche Anordnungen allein nicht aus. Vielmehr ist die Genehmigung eines Richters erforderlich. Werden solche Maßnahmen in der Nacht vorgenommen, muss eine Entscheidung am nächsten Morgen eingeholt werden. Zu diesen Ergebnissen kam das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (Az. 2 BvR 309/15 u.a.) in einem aktuellen Urteil. Eine zeitgleich veröffentlichte S3-Leitlinie zur Verhinderung von Zwang zeigt Ärzten und Pflegekräften, welche alternativen Möglichkeiten sie in der Praxis haben. Mehr lesen…

Nur Opioide im Blick: US-Ärzte „übersehen“ zunehmenden Cannabis-Konsum von Schwangeren – und bei uns?

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In den USA konsumieren Schwangere immer häufiger Cannabis, berichtet Dr. Lauren M. Jansson vom Department of Pediatrics der Johns Hopkins University School of Medicine Baltimore in JAMA. Sie warnt nicht nur vor neurobiologischen Folgen und Entwicklungsdefiziten, sondern auch vor suchtbedingter Vernachlässigung der Kinder. Mehr lesen…