Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) überprüft derzeit, ob Einschränkungen bei dem JAK-Hemmer Xeljanz® (Tofacitinib) notwendig sind. Dabei geht es vor allem um mehr Lungenembolien und mehr Todesfälle unter der Pharmakotherapie. Ärzte sollten Tofacitinib Risikopatienten ab sofort nicht mehr verordnen. Außerdem empfehlen die PRAC-Experten, die Zulassung des Antitussivums Fenspirid aufgrund kardialer Risiken zu widerrufen. Mehr lesen…
Kategorie: Forschung
Diabetes: Ist Typ 1 als erster weg?

Immer mehr Kinder erkranken europaweit an Typ-1-Diabetes. Forscher könnten jetzt eine denkbar einfache Methode zur Eindämmung der Krankheit entwickelt haben. Gehört Typ-1-Diabetes damit bald der Vergangenheit an? Mehr lesen…
Hirntod: Eine reanimierte Debatte

Vor kurzem gelang es Forschern, in toten Schweinehirnen Aktivitätssignale zu erzeugen. Die dazu publizierte Studie löste eine kontroverse Diskussion um den Hirntod und seine Feststellung aus. Hat das in der Zukunft Auswirkungen auf intensivmedizinische Maßnahmen? Mehr lesen…
Telemedizin und Ferndiagnostik Per App zum Arzt

Neue Technologien bewirken keine Wunder, können aber medizinische Versorgungslücken in strukturschwachen Gegenden schließen. Weder Heilberufler noch Patienten müssen reisen – die Kommunikation verbindet sie. GKVen erstatten derzeit nur wenige Leistungen. Mehr lesen…
ADHS: Erst Ritalin, dann Antidepressiva?

Der Zusammenhang zwischen Depressionen und ADHS wird schon lange erforscht. In einer Studie geht es um folgende Frage: Ist bei Menschen, die als Kind Ritalin einnehmen, die Wahrscheinlichkeit höher, später Antidepressiva zu erhalten? Mehr lesen…
EMA: 13 Zulassungsempfehlungen, ein ablehnendes Votum und Neues zu Nitrosaminen in Sartanen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat bei seinem Meeting im April insgesamt 13 neue Arzneimittel zur Zulassung empfohlen, darunter sechs Orphan Drugs, ein Biosimilar und vier generische Wirkstoffe.
Die Experten empfahlen außerdem, eine bestehende Genehmigung zu widerrufen. Zudem befassten sie sich mit Nitrosaminen als Verunreinigung in Sartanen. Auch soll ein Langzeit-Implantat mit Buprenorphin zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeit eingeführt werden, riet der CHMP. Mehr lesen…
Pharmakotherapie in der Schwangerschaft: „Das können Sie auf jeden Fall vielleicht nehmen“

Wer in der Schwangerschaft oder Stillzeit erkrankt, hat schlechte Karten. Denn klassische Arzneistoffe haben bei diesen Patientinnen keine Zulassung. Bei Ärzten sorgt das für Verunsicherung. Wo bekommen sie dennoch Informationen her? Mehr lesen…
Erste große Malaria-Impfkampagne in Afrika – „das Potenzial Zehntausenden von Kindern das Leben zu retten“

Am 23. April hat die Regierung von Malawi, einem Staat im Südosten Afrikas, eine Impfkampagne gegen Malaria gestartet. Kinder bis zum Alter von 2 Jahren erhalten ab sofort den Impfstoff RTS,S (auch RTS,S/AS01 bzw. Mosquirix®). Ghana und Kenia planen noch im Mai ähnliche Maßnahmen. Bis 2022 sollen rund 360.000 Kleinkinder die Vakzine erhalten. Mehr lesen…
Im besten Fall wirkungslos? Nahrungsergänzung verringert Mortalität nicht – Hinweise auf Risiken durch Calcium

Nahrungsergänzungsmittel sind in der Bevölkerung beliebt – aber wer auf mehr Gesundheit und Lebensverlängerung durch deren Einnahme hofft, wird enttäuscht: Laut einer aktuellen Analyse der prospektiven US-Kohortenstudie NHANES ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln generell nicht mit einer Abnahme der Mortalität assoziiert. Das berichten Fan Chen von der Friedman School of Nutrition Science and Policy, Tufts University, und Kollegen in den Annals of Internal Medicine. In Subanalysen fanden die Forscher sogar bei Menschen, die Calcium-Supplemente in höherer Dosis nahmen, eine Assoziation mit mehr Todesfällen an Krebs. Mehr lesen…
„Softe“ Pflegeroboter per 3D-Druck

Forscher haben per CAD und 3D-Druck flexible Bauteile für Pflegeroboter entwickelt. Bislang waren die Oberflächen technischer Assistenten zu hart, um mit Patienten physisch in Kontakt zu treten. Das könnte sich jetzt ändern, denn flexible Bauteile sind leicht herzustellen. Mehr lesen…