„Mona Lisa“ entzaubert: Ihr „magischer Blick“ ist ein Mythos und ihr Aussehen womöglich Folge einer Hypothyreose

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Schaut Mona Lisa ihren Betrachter an oder nicht? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Gernot Horstmann (l.) und Dr. Sebastian Loth vom Exzellenzcluster CITEC nach. Foto: CITEC/Universität Bielefeld

Der „magische Blick“ von Leonardo da Vincis berühmtem Ölgemälde „Mona Lisa“ ist nur ein Mythos, berichten Prof. Dr. Gernot Horstmann von der Universität Bielefeld und Kollegen in i-Perception. Auf Basis von 2.000 Einschätzungen errechneten sie einen fixen Blickwinkel von 15,4 Grad. Die Augen „folgen“ den Betrachtern also nicht. Den nach dem Gemälde benannten Mona-Lisa-Effekt gibt es bei Leonardos Werk somit gar nicht. Und: Warum das Äußere von Lisa del Giocondo die Betrachter so fasziniert (die Florentinerin war vermutlich da Vincis Modell), könnte an einer Hypothyreose liegen. Das vermuten zumindest Forscher um die Erstautorin Dr. Mandeep R. Mehra vom Brigham and Women’s Hospital and Harvard Medical School, Boston, USA, in den Mayo Clinic Proceedings. Mehr lesen…

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