Lieferengpässe bei Grippe-Impfstoff bald Vergangenheit? Wimperntierchen könnten das Hühnerei für die Produktion ersetzen

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In den letzten Jahren sorgten Lieferengpässe bei Influenza-Vakzinen mehrfach für unrühmliche Schlagzeilen. Ein neues Expressionssystem auf Basis des Protozoons Tetrahymena thermophila könnte diese Lücke schließen. Das berichten Forschende um Karina Jawinski von der Cilian AG Münster in Frontiers in Immunology. 

Der Impfstoff erwies sich in Tierexperimenten als immunogen und könnte über Nanopartikel dosissparend eingesetzt werden, etwa im Falle einer Pandemie. Mehr lesen… 

CGRP-Antikörper bei Migräne – wann und für wen? Leitlinien-Update schafft Klarheit

Calcitonin Gene-Related Peptide. Grafik: Wikimedia Commons / CC0

In den letzten Monaten wurden mehrere monoklonale Antikörper gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) bzw. gegen den CGRP-Rezeptor zugelassen. Doch jenseits klinischer Studien besteht Unsicherheit, wann die Biologicals verordnet werden dürfen – und wann die altbekannten Betablocker oder Antikonvulsiva einzusetzen sind.

Eine kürzlich veröffentlichte Ergänzung der S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ sorgt jetzt für mehr Klarheit. Mehr lesen… 

Erst tiefkühlen, dann operieren – US-Mediziner sorgt mit neuem Konzept der „Notfallkonservierung“ für Furore

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Bei schweren Traumata, Schuss- oder Stichverletzungen mit großem Blutverlust bleiben Ärzten im Operationssaal nur wenige Minuten. Eine neue Technik, Notfallkonservierung und Reanimation (emergency preservation and resuscitation, EPR) genannt, könnte das Zeitfenster auf 1 bis 2 Stunden ausdehnen.

Vor dem Eingriff werden Patienten auf 10 bis 15°C gekühlt; postoperativ werden sie aufgewärmt und reanimiert. Dr. Samuel Tisherman von der University of Maryland School of Medicine, Baltimore, berichtet im New Scientist von der Methode. Mehr lesen… 

GLOBAL LEADERS-Studie: Sind Frauen nach PCI stärker durch (Hirn-)Blutungen gefährdet?

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Laut einer neuen Subgruppen-Analyse der GLOBAL LEADERS-Studie besteht bei Frauen nach perkutanen Koronarinterventionen (PCI) möglicherweise ein höheres Risiko für Blutungen und hämorrhagische Schlaganfälle als bei Männern. Außerdem war eine Ticagrelor-Monotherapie ein Jahr nach der PCI bei Männern mit einem geringeren Blutungsrisiko verbunden, verglichen mit der dualen Plättchenhemmung (DAPT). Mehr lesen…