Was sich kurz nach dem Tod im Gehirn abspielt, ist im Detail noch ungeklärt. Neurologen gelang es erstmals, die einsetzende „Todeswelle“ im Gehirn eines Menschen nachzuweisen. Die sogenannte Spreading Depolarization könnte neue Ansätze für Schlaganfall-Therapien liefern. Mehr lesen…
Kategorie: Allgemein
Peniskarzinom: Viele Männer erhalten keine Therapie nach Leitlinien – und riskieren ein erhöhtes Sterberisiko

Rund 75% aller Patienten mit einem Peniskarzinom erhalten leitliniengerechte Therapien. Dadurch verdoppelt sich ihre Überlebenschance. Diesen Zusammenhang leitet Dr. Luca Cindolo vom Azienda Sanitaria Locale (ASL) im italienischen Chieti aus einer Kohortenstudie ab. Auf dem Kongress der European Association of Urology (EAU) hat er die Ergebnisse vorgestellt. Daten aus Deutschland flossen allerdings nicht mit ein. Mehr lesen…
Gut fürs Herz – gut fürs Hirn? 90 Prozent weniger Demenz bei Frauen, die im mittleren Alter viel Sport treiben

Bei schwedischen Frauen ist ein hohes Maß an kardiovaskulärer Fitness im Alter von 40 bis 60 Jahren mit einem 88% niedrigeren Demenzrisiko im Alter assoziiert. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest Dr. Helena Hörder, Forscherin an der Neuropsychiatric Epidemiology Unit, University of Gothenburg, auf Basis einer Kohortenstudie. Mehr lesen…
Krätze: Jetzt noch milber

In Deutschland breitet sich Skabies weiter aus, wie aktuelle Zahlen zeigen. Dermatologen erkennen die Erkrankung zwar zuverlässig, doch es gibt andere Probleme: Es kam erneut zu monatelangen Lieferengpässen bei einem wichtigen Arzneistoff für die systemische Therapie. Mehr lesen…
Nasenpolypen: Schnipp, schnapp, -ab

Versagen konservative Therapien, behandeln HNO-Ärzte Nasenpolypen meist chirurgisch. Der Erfolg ist oft nur von kurzer Dauer, häufig kommen die Polypen zurück. Antikörper wie Omalizumab und Dupilumab bieten neue Behandlungschancen. Doch die Biologicals sind teuer. Mehr lesen…
Finasterid: Tausche Haare gegen Impotenz

Dass Finasterid zu Impotenz oder Depression führen kann, ist seit Jahren bekannt. Jetzt klagen Patienten in den USA gegen Hersteller. Auch in Deutschland gibt es Patienten, die über eine Klage nachdenken. Haben Firmen zu wenig vor negativen Folgen gewarnt? Mehr lesen…
Diagnosestellung: Der Hausarzt war stets bemüht

Überversorgung ist für Ärzte ein Reizthema. Gerade Hausärzte fühlen sich schnell angegriffen. Doch bei Patienten mit unspezifischen Symptomen ist es für sie ein schmaler Grat zwischen Über- und Unterdiagnostik. Neue Positivlisten sollen bei der Entscheidung helfen. Mehr lesen…
Schmerz lass nach! Aber besser ohne Opioide: Bei Muskel-Skelett-Erkrankungen bringen sie keinen Vorteil

Opioid-Analgetika zeigten gegenüber Nicht-Opioid-Analgetika keine besseren Effekte bei Patienten mit Rücken-, Hüft- oder Kniegelenksschmerzen. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Erin E. Krebs auf Basis einer randomisierten kontrollierten Studie [1]. Sie forscht am Center for Chronic Pain, Department of Medicine der University of Minnesota Medical School, USA. Mehr lesen…
Nahrungsmittelallergien: Ein Bissen mit Folgen

Sie vertragen keine Nüsse, keine Schalentiere oder keine Sojabohnen? Dann steckt hinter Ihren Beschwerden vielleicht eine Nahrungsmittelallergie. Kurzfristig bleibt Ihnen nur, bekannte Auslöser zu meiden. Arzneimittel aus Ihrer Apotheke lindern die Beschwerden. Mehr lesen…
Kleines Kind – größere Gefahr: Die Körpergröße in der Jugend ist mit dem Risiko für Schlaganfälle als Erwachsener assoziiert
Sind Kinder kleiner als der Durchschnitt, haben sie Jahrzehnte später womöglich mehr ischämische Schlaganfälle. Speziell bei Männern, die in jungen Jahren eine geringere Körpergröße hatten als Gleichaltrige, bestanden Assoziationen mit intrazerebralen Blutungen. Das berichten Dr. Line KlingenGjærde und ihre Kollegen auf Basis einer prospektiven Kohortenstudie. Gjærde forscht am Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research und an der Faculty of Health and Medical Sciences, Universität Kopenhagen, Dänemark. Mehr lesen…