Renaissance für die renale Denervierung? Aktuelle Studien zeigen: Sie senkt den Blutdruck – aber doch eher bescheiden

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Nach enttäuschenden Ergebnissen der SYMPLICITY-HTN-3-Studie häufen sich nun Hinweise, dass Patienten von der renalen Denervierung doch profitieren. Wie Prof. Dr. Michel Azizi von der Paris-Descartes University, Frankreich, berichtet, senken Ultraschall-Ablationen der Nierennerven bei Patienten ohne antihypertensive Medikation den systolischen Blutdruck um 8,5 mmHg. Bei Scheininterventionen waren es nur 2,2 mmHg. Dieser Effekt wurde durch die SPYRAL-Studien, 2 „Proof-of-Concept“-Studien, bestätigt. Mehr lesen…

Apo-Blog: Amazon und Douglas: Apotheker, lernt von den Großen

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Der Druck auf öffentliche Apotheken wächst weiter. Nachdem Ärzte ihr Fernbehandlungsverbot gelockert haben, gewinnen Online-Praxen wieder an Bedeutung. Verordnungen laufen über Versender aus anderen EU-Staaten. Amazon oder Parfümerien haben es ebenfalls auf Teile des Sortiments abgesehen. Was sollten Vor-Ort-Apos jetzt tun? Mehr auf ihre Kunden hören! Mehr lesen…

Erst die Impotenz, dann der Infarkt? Neue Evidenz zur erektilen Dysfunktion als kardiovaskulärer Risikomarker

Reproductive system male, medical concept.
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Männer mit erektiler Dysfunktion haben ein höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und für den plötzlichen Herztod. Das folgert Prof. Dr. Michael J. Blaha von der Abteilung für Kardiologie, Johns Hopkins Ciccarone Center for the Prevention of Heart Disease, in Baltimore, USA. Basis seiner Folgerung sind Daten aus MESA, einer prospektiven Kohortenstudie. Erektile Dysfunktion könne folglich ein wichtiger Indikator für Ärzte sein, um das kardiovaskuläre Risiko eines Mannes abzuschätzen, lautet sein Resümee. Mehr lesen…

WHO-Gesundheitsstatistik: Mütter- und Kinder-Sterblichkeit auf hohem Niveau, chronische Erkrankungen werden mehr

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Die World Health Statistics 2018 der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen, vor welchen Herausforderungen die Gesundheitssysteme weltweit stehen:

Mehr als 300.000 Schwangere sterben pro Jahr immer noch vor oder während der Geburt. Jeden Tag sterben 15.000 Kinder vor ihrem 5. Geburtstag. Pro Jahr sterben 13 Millionen Menschen zwischen 30 und 70 Jahren an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes oder Krebs. Fast 100 Millionen Menschen müssen Gesundheitsdienstleistungen aus eigener Tasche bezahlen und verarmen dadurch. Mehr lesen…