In keiner anderen EU-Nation ist die Masern-Impfrate so schlecht wie in Deutschland. Das Problem sind nicht nur impfkritische Eltern. Vor allem auch unzureichend geschützte Erwachsene verbreiten das Virus in der Bevölkerung. Wie kann man das Problem lösen? Mehr lesen…
Impfgegner verteilen sich räumlich nicht gleichmäßig. Vielmehr gibt es laut Studien „Hot Spots“ mit besonders vielen Verweigerern – eine Entwicklung mit Konsequenzen. Das Beispiel Masern zeigt: Die Zahl der Fälle hat sich in Deutschland von 2016 auf 2017 verdreifacht. Mehr lesen…
Endoskopische Eingriffe haben im Vergleich zu offenen Operationen viele Vorteile: geringere Infektionsraten, bessere Prognosen, kleinere Narben. Doch eine Studie stellt die Schlüsselloch-Eingriffe jetzt in Frage. Setzen Chirurgen mit dieser Technik auf das falsche Pferd? Mehr lesen…
Nach enttäuschenden Ergebnissen der SYMPLICITY-HTN-3-Studie häufen sich nun Hinweise, dass Patienten von der renalen Denervierung doch profitieren. Wie Prof. Dr. Michel Azizi von der Paris-Descartes University, Frankreich, berichtet, senken Ultraschall-Ablationen der Nierennerven bei Patienten ohne antihypertensive Medikation den systolischen Blutdruck um 8,5 mmHg. Bei Scheininterventionen waren es nur 2,2 mmHg. Dieser Effekt wurde durch die SPYRAL-Studien, 2 „Proof-of-Concept“-Studien, bestätigt. Mehr lesen…
Der Druck auf öffentliche Apotheken wächst weiter. Nachdem Ärzte ihr Fernbehandlungsverbot gelockert haben, gewinnen Online-Praxen wieder an Bedeutung. Verordnungen laufen über Versender aus anderen EU-Staaten. Amazon oder Parfümerien haben es ebenfalls auf Teile des Sortiments abgesehen. Was sollten Vor-Ort-Apos jetzt tun? Mehr auf ihre Kunden hören! Mehr lesen…
Männer mit erektiler Dysfunktion haben ein höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und für den plötzlichen Herztod. Das folgert Prof. Dr. Michael J. Blaha von der Abteilung für Kardiologie, Johns Hopkins Ciccarone Center for the Prevention of Heart Disease, in Baltimore, USA. Basis seiner Folgerung sind Daten aus MESA, einer prospektiven Kohortenstudie. Erektile Dysfunktion könne folglich ein wichtiger Indikator für Ärzte sein, um das kardiovaskuläre Risiko eines Mannes abzuschätzen, lautet sein Resümee. Mehr lesen…
Nephrologen und Intensivmediziner streiten: Wer darf Patienten mit Nierenversagen auf der Intensivstation behandeln? Fachgesellschaften geht es scheinbar mehr um eigene Interessen als um das Wohl der Patienten. Sinnvoller wäre es, mehr Energie in die Prävention zu stecken. Mehr lesen…
Windeldermatitis, Akne oder trockene Haut – über die Jahre macht das „größte Organ des Menschen“ reichlich Schwierigkeiten. Das ist noch lange kein Grund, aus der Haut zu fahren. Erfahren Sie, welches Produkt perfekt zu Ihnen passt. Mehr lesen…
Die World Health Statistics 2018 der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen, vor welchen Herausforderungen die Gesundheitssysteme weltweit stehen:
Mehr als 300.000 Schwangere sterben pro Jahr immer noch vor oder während der Geburt. Jeden Tag sterben 15.000 Kinder vor ihrem 5. Geburtstag. Pro Jahr sterben 13 Millionen Menschen zwischen 30 und 70 Jahren an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes oder Krebs. Fast 100 Millionen Menschen müssen Gesundheitsdienstleistungen aus eigener Tasche bezahlen und verarmen dadurch. Mehr lesen…
Was die Säuglingssterblichkeit in Europa betrifft, befindet sich Deutschland im Mittelfeld. Warum sind die Zahlen hierzulande nicht besser? Eine mögliche Schwachstelle im System könnte das Arzt-Patienten-Gespräch sein. Weisen Gynäkologen genügend auf Risikofaktoren hin? Mehr lesen…